Montag, 31. Dezember 2012

Auf einen guten Start ins neue Jahr!

So, die letzten Vorbereitungen sind getroffen - Silvester kann kommen! Wir sind (wie eigentlich die ganzen letzten Jahre) bei Freunden eingeladen und werden in eher überschaubarem Kreis feiern. Aber wie sagt man so schön: klein, aber fein! :o)

Für unser "Mitbringbuffet" hatten wir in den letzten Jahren oft ein Motto, so dass die Speisen besser "zusammenpassen". Dieses Mal soll es daher italienisches Essen geben und wir haben dazu passend einen "Nudelsalat Caprese" gezaubert:
Nudelsalat auf italienische Art
Der sieht superlecker aus und riecht auch genauso. Ich freu mich schon aufs Essen! :-P Für alle, die ihn bei Gelegenheit nachmachen wollen, hier noch schnell das Rezept:
  • 160 g trockene Nudeln (z.B. Mini-Penne)
  • 400 g Cocktailtomaten
  • 1 Kugel Mozzarella light
  • 150 g Rucola/Rauke
  • 2 EL grünes Pesto
  • 6 EL heller Balsamicoessig
  • 2 TL Pizzagewürz, (ersatzweise Basilikum)
  • Pfeffer, Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 3 EL geriebenen Parmesan
Penne nach Packungsanweisung in Salzwasser bissfest garen. Cocktailtomaten waschen und halbieren. Mozzarella gut abtropfen lassen und fein würfeln. Rucola waschen und trocken schleudern. Für das Dressing Pesto mit Essig und Pizzagewürz verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Penne abgießen, noch warm mit Dressing vermischen und kurz ziehen lassen. Tomatenhälften, Mozzarellawürfel und Rucola unterheben und mit Parmesan bestreut servieren.

Da ich selbst keine Tomaten mag, hab ich sie einfach ganz gelassen - dann kann man später besser "drumherumessen". ;-)

Diesen Salat haben wir schon öfter gemacht und finden ihn jedes Mal wieder extrem lecker. Weil wir aber in unserer Runde zwei Veganer und eine bekennde "Käsehasserin" dabei haben, gibt es dieses Mal noch eine Variante: Dabei haben wir den Mozzarella gegen Tofu ausgetauscht, den wir über Nacht mit dunklem Balsamico, Trüffelöl und Kräutern mariniert und heute scharf angebraten haben. Anstatt Parmesan gibt es geröstete Pinienkerne, die mit Hefeflocken püriert wurden. Riechen tut es auch aus dieser Schüssel sehr lecker und auch wenn ich sehr gern Käse esse, werde ich von dieser Variante mal einen Löffel probieren, um zu sehen, ob das "Experiment" geglückt ist.

Jetzt stehe ich nur noch vor einem typischen Frauenproblem: was soll ich bloß anziehen?!? 

Diesem Problem werde ich mich jetzt mal widmen und wünsche euch allen einen guten Start ins neue Jahr!

Montag, 24. Dezember 2012

Weihnachten kann kommen!

So, die letzten Geschenke sind rechtzeitig am Samstag geliefert worden. Eingepackt und "vorsortiert" (weil ein Teil erst am ersten Feiertag verschenkt wird) habe ich dann alles gestern. Heute habe ich noch ein paar Leckereien vorbereitet, die den ersten Feiertag versüßen sollen:
"Weihnachtsmuffins"
Eigentlich ist das nur ein ganz normales Rezept für einen einfachen Schokoladenpuffer, aber den gibt es bei uns, seitdem ich denken kann, zu allen möglichen Geburts- oder Feiertagen. Diesmal habe ich also den Teig einfach in Muffinförmchen gefüllt - die dafür aber wenigstens  ein wenig weihnachtlich sind. :o)

Jetzt muss ich also nur noch die Schlabberklamotten gegen etwas Festtagstaugliches tauschen und mich ein wenig zurechtmachen und dann kann es losgehen. Ich bin schon ganz gespannt, was meine Lieben zu den Geschenken sagen, die ich für sie ausgesucht habe. Das macht mir fast mehr Spaß als das Auspacken meiner Geschenke. *g* Alles in allem gibt es bei uns auch keine riesige Geschenkarie, aber eigentllich sind es doch ohnehin die Kleinigkeiten und die Mühe, die sich der Schenkende gegeben hat, die die meiste Freude bereiten.

In diesem Sinne: frohe Weihnachten euch allen! :o)

Sonntag, 16. Dezember 2012

Schon alle Weihnachtsgeschenke zusammen?

Ich noch nicht ganz. Aber ein paar sind bereits bestellt und (hoffentlich) auf dem Weg zu mir. Und eines habe ich vor ein paar Tagen noch gebastelt: Eine Teebox für Schatzis Oma.
ein Box voller duftendem Früchtetee
Dafür hab ich lediglich einen entsprechenden "Rohling" zunächst mit Acrylfarbe grundiert und dann mit einer Motivserviette verziert. Da das Motiv in sich bereits eine Art Mosaik bildet, konnte ich schnell ein schönes Ergebnis erzielen, obwohl ich die Serviette nur großflächig aufbringen musste.

Nach dem Trocknen nur noch mit verschiedenen Sorten leckerem Früchtetee gefüllt und fertig! Insofern auch eine Idee, die sich notfalls noch "auf die Schnelle" umsetzen lässt.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Manchmal ist weniger eben doch mehr...

Das gilt auch für Guglhupfe! Wahrscheinlich kennt der ein oder andere bereits den Onlineshop, in dem man zauberhafte Mini-Guglhupfe in den verschiedensten Sorten kaufen kann. Damit man die sogenannten Gugl auch zu Hause machen kann, gibt es jetzt zwei Backbücher (jeweils inklusive einer Silikonbackform) zu kaufen. Und - man ahnt es schon - daran konnte ich natürlich nicht vorbeigehen. :o)

Gestern sind die Backformen das erste Mal zum Einsatz gekommen:
Apfel-Butterkeks-Gugl*
Stracciatella-Gugl*
Hier und da muss ich noch ein bisschen üben (zum Beispiel beim Einfetten und Bemehlen der Formen oder beim Befüllen mit der Spritztüte), aber im Großen und Ganzen bin ich ganz zufrieden mit dem Ergebnis.

Und trotz kleiner Schönheitsfehler: lecker sind die kleinen Dinger auf jeden Fall! :-P


*Damit man sich besser vorstellen kann, wie groß - oder vielmehr wie klein - die Gugl sind: das auf den Bildern sind Mini-Muffin-Förmchen!

Montag, 10. Dezember 2012

Meine neue "Star Trek"-Mütze :o)

Wer kennt nicht die legendären Dialoge von Captain Kirk und seinem Maschinisten (frei nach Michael Mittermeier)?

"Scotty, unser Warp-Antrieb ist kaputt! Wie lange brauchst du für die Reparatur?"
"Drei Wochen, Captain."
"Du hast drei Stunden!"
"Gut, ich mach's in zwei!"

Daran fühlte ich mich gestern erinnert, als ich mein neues Häkelmützen-Kit ausgepackt habe. Die Box, in der alles Nötige (Wolle, Häkelnadel, Stopfnadel zum Vernähen und natürlich die Anleitung) enthalten war, zierte ein Aufkleber mit den Worten: "Fertig in zwei Stunden! Auch für Anfänger!"

Also habe ich spaßeshalber mal auf die Uhr geschaut, wie lange ich wirklich brauche. Und siehe da: meine Mütze war (inklusive Bommel machen und Vernähen der Fäden) in nur einer Stunde fertig! :o)
meine neue Häkelmütze
Pünktlich zum aktuellen Wintereinbruch hält sie mir also ab sofort die Ohren schön warm. Und meine Mama fand sie sogar so schick, dass ich wohl demnächst noch ein weiteres Exemplar häkeln muss. Mal sehen, ob ich meine Bestzeit dann noch unterbieten kann... ;-)

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Was tun mit alten Büchern?

Normalerweise widerstrebt es mir, Bücher wegzuwerfen. Wenn sie noch irgendwie in gutem Zustand und meiner Meinung nach lesenswert sind, versuche ich sie weiterzugeben. (zum Beispiel über BookCrossing). Aber ab und zu gibt es eben doch Bücher, die dann bestenfalls noch Altpapierqualität haben - und die eignen sich dann aber hervorragend zum Basteln!

Und was bietet sich da in der Vorweihnachtszeit besser an als Weihnachtssterne?
Weihnachtsdeko aus alten Buchseiten
Auf Handmade Kultur habe ich kürzlich eine tolle Anleitung entdeckt, die ich dann jetzt endlich mal ausprobiert habe. Die Sternchen sind schnell gefertigt und sehen wirklich dekorativ aus. So hat auch ein altes Buch (in diesem Fall eine uralte Reader's Digest-Ausgabe aus einem Büchertauschregal...) zumindest noch dekorativen Wert. 

Davon werde ich bestimmt noch mehrere basteln und sie zum Beispiel als Geschenkanhänger für die Weihnachtsgeschenke verwenden. :o)

Sonntag, 2. Dezember 2012

Ein etwas anderes Adventsgesteck

Weil ich gefühlt die letzten Jahre die Adventszeit damit zugebracht habe, das jeweilige Gesteck, das zwar immer schön war, aber auch immer irgendwie im Weg stand, hin- und herzuräumen, habe ich mir in diesem Jahr etwas anderes überlegt:
ein etwas anderes Advents-"Gesteck"
Beim großen schwedischen Möbelhaus habe ich kürzlich tolle Kerzen entdeckt, bei denen die Zahlen für die Adventssonntage gleich integriert sind. Passend dazu habe ich mir einen schlicht weißen, schmalen Kerzenteller gekauft.

Beides kombiniert hätte dann zwar schon ganz "nett", dann aber doch zu schlicht ausgesehen. Also habe ich die Zwischenräume zwischen den Kerzen dann noch mit bunten Mini-Christbaumkugeln (ebenfalls vom schwedischen Möbelriesen) gefüllt. Und schön ist ein "Gesteck" fertig, das dekorativ ist und trotzdem nicht viel Platz wegnimmt. In diesem Sinne: einen schönen ersten Advent euch allen!

Jede Menge Adventskalender!

Eigentlich eine schöne Tradition: der Adventskalender. Und auch in meinem Alter bekomme ich immer noch jedes Jahr einen von meiner Mama! :o) Dafür bekommt sie allerdings auch einen von mir. Und da die Männer natürlich auch nicht zu kurz kommen sollen - wer freut sich schließlich nicht darüber, jeden Tag ein kleines Geschenk öffnen zu dürfen? - hat bei uns pünktlich zur Adventszeit sozusagen ein ganzer Schwarm Adentskalender Einzug gehalten:
unsere diesjährigen Adventskalender
Fleißig gebastelt habe ich vor zwei Jahren. Seitdem müssen die Kalender "nur" noch bestückt werden. Die Kalender für Schatzi (5) und meinen Papa (4) habe ich als komplette Rohlinge in einem Bastelversand erstanden und dann mit verschiedenen Serviettenmotiven "aufgehübscht". Das Exemplar für meine Mama (1) ist ein wenig aufwändiger. Hierfür habe ich mir den Treppenaufgang zu Nutze gemacht und dort zunächst eine Kordel gespannt. Daran werden dann 24 Papiertütchen, die zuvor ebenfalls mit Servietten weihnachtlich gestaltet wurden, befestigt.

Aber auch meine Mama hat sich vor ein paar Jahren mal ordentlich ins Zeug gelegt: Mein Kalender (3) besteht nämlich aus 24 selbstgenähten Beutelchen mit jeweils einem bunten Zugband, die dann hübsch aufgereiht an unserer Wohnzimmertür hängen. Und Schatzi hat dieses Jahr einen Kalender (2) von meiner Mama bekommen, bei dem Geschenkbeutelchen aus dem großen schwedischen Möbelhaus an einem mit Stoffband umwickelten Kranz zum Einsatz kommen.

Mit so tollen Adventskalendern vergeht die Zeit bis Weihnachten bestimmt wie im Flug! :o)

Dienstag, 27. November 2012

In der Weihnachtsbäckerei...

...gibt es manche Leckerei.
Zwischen Mehl und Milch
macht so mancher Knilch
eine riesengroße Kleckerei.
In der Weihnachtsbäckerei.

An diesem - für mich durch einen freien Tag verlängerten - Wochenende habe ich die ersten Weihnachtsplätzchen gebacken. Und mit tatkräftiger Unterstützung meiner Mama war das auch gar keine allzu große Kleckerei. :o)

Ein bisschen war's wie früher, wenn wir gemeinsam gebacken haben. Nur, dass ich inzwischen keinen Hocker mehr brauche, um an die Arbeitsfläche zu gelangen, und notfalls auch alleine recht brauchbare Exemplare hinbekommen hätte. *g* Aber zu zweit macht's eben einfach mehr Spaß und wir sind ein gutes Team! Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen:
Glühweinsternchen, Schokomakronen, Schokohügel und Zitronenkekse
Schmecken tun die Plätzchen auch alle sehr gut. Das musste natürlich umgehend probiert werden...

Drei der Rezepte sind bereits mehrfach erprobt und für gut befunden: Die Zitronenkekse sind meine Lieblingsausstechkekse. Ausgestochen haben wir sie diesmal in Form von Schnee- und Eiskristallen, dekoriert mit Zuckerguss, Zuckersternchen und weißer Zuckerschrift.

Die Fruchtsternchen haben wir anstatt mit Erdbeerkonfitüre kurzerhand mit dem leicht verunglückten weißen Glühweingelee vom Vortag zusammengeklebt. Das war leider nicht fest geworden, schmeckt aber als "Keksklebstoff" sehr lecker!

Und die Schokomakronen (eigentlich nicht viel mehr als mit Kakaopulver verfeinerte Baisers) eignen sich immer gut als "Resteverwertung", wenn man von anderen Rezepten Eiweiß übrig hat.

Das erste mal ausprobiert habe ich diesmal die Schokohügel: eine interessante Mischung aus Haferflocken, Raspelschokolade, einigen anderen Zutaten und Cornflakes. Am Schluss mit weißer Kuvertüre dekoriert sind sie wirklich lecker!

Mal sehen, wie lange die Vorräte "überleben" und wie oft wir gegebenenfalls noch backen müssen, damit wir auch unterm Weihnachtsbaum noch Kekse knabbern können. ;o)

Dienstag, 20. November 2012

Wann ist ein Werkstück wirklich fertig?

In meinem Fall: Wenn das Etikett eingenäht ist! ;-)

Während meines ersten 'Anfalls' von Granny Square-Fieber habe ich aus dem Buch "Häkelideen mit Granny Squares" unter anderem auch eine Mütze gehäkelt. Dafür benötigt man zunächst fünf Squares, von denen dann vier in einem Ring zusammengesetzt werden. Das fünfte Teil wird dann quasi als 'Deckel' von oben eingesetzt. Zum Abschluss häkelt man noch ein Bündchen daran und schon ist die Mütze fertig:
meine Granny Squares-Mütze
Nach dieser Definition von 'fertig' hatte ich die Mütze bereits im letzten Frühjahr fertiggestellt und habe sie auch im letzten Herbst und Winter schon häufiger getragen. Es fehlte allerdings immer noch das letzte Detail: das Etikett. Das habe ich heute Abend endlich eingenäht und damit ist die Mütze auch endgültig fertig. Das hat außerdem den Vorteil, dass man schneller sieht, wo 'hinten' ist. :o)

So etwas erinnert mich aber immer an einen Dialog aus dem Film "The Incredibles", in dem Helen ihren Mann Bob alias Mr. Incredible anruft und zu ihm sagt:
- "Ich ruf an, weil wir was zu feiern haben. Wir sind jetzt offiziell eingezogen!"
- "Tja, nun das freut mich Schatz. Und die letzten drei Jahre zählen nicht, weil..."
- "...weil ich erst heute die letzte Kiste ausgepackt habe. Nun ist es amtlich!"

Montag, 19. November 2012

Ein Experiment mit "Zpagetti"

Wenn man gerne handarbeitet, ist man meist auch auf der Suche nach neuen Ideen und Trends. Aktuell werden einem dabei immer wieder die sogenannten "Zpagetti" über den Weg laufen. Für diese 'Garne' werden die Reste, die bei Textilproduktionen anfallen, wiederverwendet. Weil sich diese mit der aktuellen Mode natürlich immer wieder verändern, verändern sich auch die Zpagettis immer wieder. Man kann also oftmals nur 'Blautöne' bestellen und sieht den konkreten Farbausfall erst, wenn man die Lieferung erhält.

Verarbeitet wird das 'Garn' aufgrund seiner Stärke dann mit sehr großen Strick- oder Häkelnadeln. Das Tolle daran: es geht sehr schnell!

Insofern hab ich zunächst mal meine diversen Anleitungen nach passenden Projekten durchforstet. Da ich dachte, dass ich nicht schon wieder eine Tasche häkeln kann, bin ich letztlich bei beiner Mütze gelandet. Die war dann auch fix gehäkelt - und genauso fix wieder aufgerebbelt... Leider hat sich nämlich herausgestellt, dass die Zpagettis verhältnismäßig schwer sind. Mit einer Mütze daraus wäre ich wahrscheinlich beim Tragen direkt um 10 cm geschrumpft - mindestens. Und das kann ich mir bei meiner Körpergröße nicht erlauben! ;-)

Das Knäuel mit dem aufgerebbelten Garn hat dann erst einmal ein paar Wochen warten müssen, bis ich Lust hatte, einen neuen Anlauf zu starten. In der Zwischenzeit habe ich hin- und herüberlegt, was ich daraus machen könnte. Ich habe Anleitungen, Internetseiten und -foren durchforstet und wo bin ich gelandet? Bei einer Tasche...
Mein erstes Zpagetti-Projekt: mal wieder eine Tasche! ;-)
Mit halben Stäbchen war diese dann heute in einer knappen Stunde gehäkelt. Die zwei entstandenen Rechtecke mussten dann nur noch zusammengenäht werden und fertig! Mal sehen, ob sie in Zukunft bei mir selbst zum Einsatz kommt oder ob ich sie verschenke. Eigentlich kann 'frau' ja nie genug Taschen haben...

Und einen Rest 'Garn' habe ich jetzt auch noch, für den ich mir jetzt noch etwas einfallen lassen muss. Vielleicht werden ein paar Untersetzer oder Topflappen daraus. Oder irgendetwas, dass sich gleich als kleines Weihnachtsgeschenk eignet. Schließlich sind die Feiertage nicht mehr so fern und man muss sich langsam Gedanken um die Geschenke für die Lieben machen. :o)

Sonntag, 18. November 2012

Ein rosa Mädchentraum!

Am Freitag war der vierte Geburtstag der Tochter meiner Freundin. Und wie sich das für kleine Mädchen gehört, mag sie gern alles, was rosa oder pink ist. Daher hatte ich die Idee, dass ein rosa Schal ein gutes Geschenk für sie sein könnte.

Gehäkelt wer der dann auch relativ schnell: einfach ein paar Stäbchen aneinander gereiht, dazwischen ein Lochmuster zur Auflockerung und fertig. Das allein war aber ein wenig langweilig. Also habe ich aus dem Garnrest noch eine Blüte gehäkelt und an den Schal genäht. Das Muster dafür hatte ich in meinem neuesten Handarbeitsbuch "Granny Squares auf andere Art" entdeckt. Und zur 'Krönung' des Ganzen habe ich diese Blüte am Schluss noch mit einem Hello Kitty-Button geschmückt:

Ein rosa Traum für kleine Mädchen! :o)
Leider hatte die Kleine einen akuten 'Schüchternheitsanfall', sodass sie das Geschenk nur nach leichtem Zögern angenommen und nicht ausgepackt hat, als ich dabei war. Insofern hoffe ich trotzdem, dass ihr der Schal gefällt und er sie in der kalten Jahreszeit schön warm hält. :o)

Sonntag, 11. November 2012

Meine neueste Errungenschaft: Keksstempel

Da ich sehr gern backe, bin ich immer wieder auf der Suche nach neuen Ideen. Für die Keksbäckerei habe ich inzwischen allerlei verschiedene Ausstecher für die verschiedensten Gelegenheiten. Und "eigentlich" ist die große Lebkuchendose, in der ich diese aufbewahre ja schon voll...

Aber neulich habe ich dann "Keksstempel" entdeckt, für die ich sicherlich in der Dose noch ein wenig Platz finden werde:
meine Keksstempel :o)
Diese Idee fand ich wirklich witzig und außerdem kann man mit Hilfe der Stempel mit relativ wenig Aufwand tolle Effekte erzielen.

In der Beschreibung war neben Pflege- und Reinigungshinweisen auch ein Rezept für Vanillekekse abgedruckt. Mit dem habe ich mit dann heute an meinen ersten "Stempelkeksen" versuchen wollen. Leider blieb es mit diesem Teig zunächst bei einem Versuch.

Zuerst war der Teig derartig klebrig, dass ich ihn gar nicht wieder vom Stempel gelöst bekam, auch wenn ich diesen vorher gründlich bemehlt hatte. Insofern habe ich dann noch mehr Mehl in den Teig geknetet. (Hat man ja irgendwann mal gelernt, dass ein zu klebriger Teig mehr Mehl benötigt...) Danach ließ er sich dann erheblich besser verarbeiten: Einfach eine etwa golfballgroße Kugel Teig leicht plattdrücken und dann den Stempel daraufdrücken bis der Teig die Ränder erreicht hat. Soweit, so gut. Aber nach dem Backen kam dann der Schock:

der eher missglückte erste Versuch
Leider ist der Teig durch das zusätzliche Mehl irgendwie aufgegangen und "aus der Form geraten". Die fertigen Kekse sehen eher schrumpelig aus und man kann die Schrift nur zum Teil lesen. :-(

Aber ich hatte noch einen zweiten (normalen) Keksteig vorbereitet. Und mit dem habe ich es dann nach dem ersten "Rückschlag" nochmal versucht:
die besser gelungenen Schokokekse :o)
Auch wenn es auf dem Foto nicht so gut rüberkommt, sind diese Kekse deutlich besser geworden: Sie sind in Form beglieben und auch die Schrift kann man sehr gut lesen. Vielleicht kann man es auf diesem Detailfoto besser erkennen:
"Iss mich, bitte, iss mich!"
Allerdings war es ein wenig schwierig, sie wieder von den Stempeln zu lösen. Insofern werden diese ersten Exemplare wohl alleine aufgefuttert und bevor ich von diesen Kekse welche verschenken kann, muss ich noch ein wenig experimentieren, bis ich den passenden Teig gefunden habe... ;o)

Freitag, 9. November 2012

Wer oder was ist "Hoya kerrii"?

Das werden sich die meisten bei diesem Begriff jetzt wahrscheinlich fragen. Die Lösung ist: Dies ist der botanische Name der sogenannten "Herzpflanze". Und die hat wahrscheinlich jeder schon mal gesehen. Besonders zum Valentinstag kann man diese kleinen Pflänzchen, die ihren umgangssprachlichen Namen aufgrund ihrer Blattform erhalten haben, nahezu überall kaufen. Man bekommt sie nicht nur in Blumenläden, sondern auch in Supermärkten oder auch beim großen schwedischen Möbelhaus.

Dort habe ich vor Jahren mal einige Exemplare gekauft. Die haben sich dann auch eine ganze Weile gehalten bis eines Tages ein Pflänzchen etwas merkwürdig aussah: Neben dem herzförmigen Blatt hat sich irgendetwas mühsam aus der Erde gearbeitet. Nach einiger Zeit stellte sich heraus, dass es tatsächlich ein zweites Blatt war. Und dass so etwas passiert, ist - leider - sehr selten.

Eine Recherche im Internet hat ergeben, dass die kleinen Herzpflanzen vor dem Massenverkauf absichtlich so präpariert werden, dass es möglichst bei dem einen, herzförmigen Blatt bleibt. Der Wurzelstock wird sehr kanpp abgeschnitten und darüber hinaus auch noch zwischen zwei Holzklötzchen eingeklemmt, bevor die Pflanzen in die Erde eingesetzt werden.

Als ich das gelesen hatte, habe ich alle meine Herzpflanzen direkt "ausgegraben", um mir das mal genauer anzusehen. Dann habe ich sie erst einmal von den Hölzern befreit, bevor ich sie in neues Pflanzsubstrat eingesetzt habe. Leider haben sich die übrigen Exemplare nicht verändert. Eines ist kürzlich leider sogar komplett "eingegangen".

Die eine Pflanze, die sich aber so tapfer gegen die Holzklötze "zur Wehr gesetzt" hat, sieht inzwischen wirklich toll aus und wächst und gedeiht prächtig:
vorher (rechts unten) und nachher! :o)
Wenn ich mich nicht verzählt habe, hat sie inzwischen neun (!) Blätter. Die Kröning wäre natürlich, wenn sie tatsächlich irgendwann blühen würde. *träum*

Die noch übrig gebliebenen zwei Verwandten dürfen natürlich auch weiterhin auf der Fensterbank stehenbleiben. Neue Exemplare würde ich aber wohl nicht mehr kaufen, da ich diese Praxis des künstlichen "Kleinhaltens" irgendwie gemein finde. In ihrer natürlichen Wuchsform ist die Hoya meiner Meinung nach ebenso schön - wenn nicht noch schöner.

Dienstag, 6. November 2012

meine Halloween-Leckereien

Wie angekündigt sind am vergangenen Wochenende meine Halloween-Ausstecher das erste mal zum Einsatz gekommen. Und mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden:
Halloween-Kekse
Die Prägung konnte man auch nach dem Backen schön sehen und mit bunten Zuckerguss und ein wenig Zuckerschrift verziert, können sich die Kekse sehen lassen. Allerdings habe ich festgestellt, dass die ersten am schönsten geworden sind. Je häufiger ich die Teigreste zusammengenommen und neu ausgerollt habe, desto "gummiartiger" wurde der Teig. Und das hat dazugeführt, dass sich die letzten Exemplare bereits auf dem Backblech wieder zusammengezogen haben und nach dem Backen ein Großteil der Prägung verschwunden war. Aber diese Exemplare haben wir dann zum einfach so verputzt - denn geschmeckt haben sie ja trotzdem. ;-)

Zusätzlich zu den Keksen habe ich mich für unsere kleine Halloween-Party am Wochenende noch an einem Kuchen versucht:
Jack O'Lantern-Kuchen
Hierfür habe ich zunächst einen Papageienkuchen gebacken. Dabei werden Teile des Teigs mit Götterspeisepulver eingefärbt, so dass der fertige Kuchen beim Aufschneiden schon ein wenig gruselig aussieht. Anstatt eine Kastenkuchenform habe ich einfach eine runde Kuchenform verwendet, damit der Kuchen später zu einem schönen Kürbisgesicht werden konnte. Dann wieder ein bisschen (mit Speisefarbe eingefärbter) Zuckerguss und ein wenig Zuckerschrift und fertig ist der Jack O-Lantern-Kuchen!

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Happy Halloween!

"Süßes oder es gibt Saures!" Auch bei uns standen heute im Laufe des Abends ein paar Kindergruppen mit diesem Spruch vor der Tür. Besonders lustig fand ich dabei ein Grüppchen, bei denen ein Junge eine Scream-Maske trug und ein anderer aussah wie Freddie Krüger in seinen besten Zeiten - allerdings hatte er eine Plastiktüte von H&M für die Süßigkeiten dabei. Das hat dann den gruseligen Look schon ein wenig geschmälert... :o)

Ach ja, wo wir gerade bei "Süßem" sind: Diese Keksausstecher...
meine tollen Halloween-Keksausstecher!
...habe ich mir vor einiger Zeit gekauft. (Damit man die Motive richtig erkennen kann, habe ich das Foto mal gespiegelt.)

Am Wochenende werden wir zu einer kleinen (nachträglichen) Halloween-Party gehen und ich habe mich gemeldet, um Kuchen und Kekse dafür zu backen. Also kommen die Ausstecher endlich das erste Mal zum Einsatz. Mit schön knalligem Zuckerguss werden die fertigen Kekse bestimmt toll aussehen!

Samstag, 27. Oktober 2012

Eine Orchidee mit Freiheitsdrang

Da schaut man einmal nicht hin und schon wächst einem die Orchidee mitten durch die Gardine! So ging es mir zumindest mit einer kleinen weißen Orchidee, die auf der Küchenfensterbank ihr Zuhause gefunden hat. Diese hat Ewigkeiten nicht geblüht und als sich jetzt doch endlich mal wieder ein Blütenstand gebildet hat, hat der sich direkt einen Weg durch die Scheibengardine gesucht.
Eine Orchidee auf dem Weg in die Freiheit!
Man kann es auf dem Foto leider nicht ganz so gut erkennen (es ist halt ein bisschen wie der sprichwörtliche weiße Adler auf weißem Grund...), aber dort, wo ich die Markierung eingefügt habe, gibt es momentan noch drei weitere Blüten.

Tja, dann habe ich wohl vorerst eine Ausrede, warum ich nicht Fensterputzen kann. ;-)

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Ich hab ein neues "Spielzeug"!

Jetzt hat es mich endgültig gepackt: Nachdem ich schon seit mehreren Jahren einen iPod besitze und vor einiger Zeit dann ein iPhone hinzugekommen ist, bin ich seit ein paar Tagen stolze Besitzerin eines iPads! *freu*
mein neues "Spielzeug"!
Darum "herumscharwänzelt" bin ich schon lange, hab mich bisher aber immer zurückgehalten, da ich es eigentlich ja gar nicht brauche... Als ich dann aber ein unschlagbares Angebot erhalten habe, habe ich ich die Vernunft über Bord geworfen und es mir kurzentschlossen doch gekauft. Jetzt bin ich gerade dabei, mir alles so einzustellen, wie ich es gern hätte und allerlei bunte Apps herunterzuladen.

Zukünftig soll das iPad dann sozusagen mein "Surfbrett" für Zwischendurch sein und immer dann zum Einsatz kommen, wenn man mal schnell was im Netz nachlesen oder Mails abrufen will. (Das Ding braucht eben nicht so lange, um bereits zu sein wie man Laptop, den ich erst hochfahren muss.) Außerdem werde ich mich mal an eBooks versuchen. Wenn das was für mich ist, brauche ich dann in den nächsten Urlaub nur noch das iPad "mitschleppen" und nicht mehr einen mittleren Bücherberg.

Mal sehen, was das kleine Ding noch so alles kann... :o)

"süße" Tischkarten

Kürzlich habe ich ja schon davon erzählt, dass wir auf einer Hochzeitsfeier gewesen sind. Wie das bei solchen Feiern üblich ist, gab es dort auch Tischkarten - in diesem Fall aber ganz besondere:
Tischkarten aus weißer Schokolade :-P
Diese sind essbar, da sie aus weißer Schokolade gemacht sind. Lecker! :o)

Hergestellt hat sie ein gemeinsamer Bekannter von der Braut und mir. Er ist gelernter Süßwarenmeister und hat sich inzwischen mit seinem "Schoko-Laden" selbstständig gemacht. Wer also Tisch-, Weihnachts- oder besondere Visitenkarten braucht, sollte ruhig mal auf seiner Seite schauen!

Sonntag, 14. Oktober 2012

leckere apple-Kekse

Was für Leckereien schenkt man einem echten apple-Fan? Na klar: apple-Kekse!
leckere apple-Kekse - oder wäre "Cookies" hier passender? ;-)
Diese Kekse sollen demnächst verschenkt werden, aber sicherheitshalber habe ich sie heute einmal "probegebacken". Eine fertige Form dafür gibt es zwar nicht zu kaufen, aber man muss sich nur zu helfen wissen. Insofern habe ich zunächst mit einem Apfelausstecher die Grundform ausgestochen. Da der Ausstecher ein wenig anders geformt ist als das Logo, müssen die Äpfelchen danach sozusagen noch etwas "nachbearbeitet" und in Form gebracht werden. Zum Schluss wird nur noch der "Bite" herausgestochen. Das geht ganz einfach mit einer Rundung des Apfelausstechers.

Für die Kekse eignet sich an sich jeder Teig für normale Ausstechkekse. Ich habe heute Zitronenkekse gemacht, die zum Abschluss mit einer ordentlichen Portion Zuckerguss garniert wurden. :o)

Sonntag, 7. Oktober 2012

Eine hübsche Idee für Hochzeiten: Der "Wedding Tree"

Uff! Heute bin ich ein wenig platt und habe den Sonntag daher auf dem Sofa verbracht. Gestern waren wir nämlich zu einer Hochzeit eingeladen und haben ordentlich gefeiert.

Für eine Hochzeit braucht man natürlich auch ein Geschenk. In unserem Fall war das ein Geldgeschenk, für das ich kürzlich mit einer Freundin fleißig Geldscheine zu Herzen gefaltet habe. Darüber hinaus wollten wir dem Brautpaar aber gern noch etwas Persönlicheres schenken. Dabei sind wir im Internet auf den "Wedding Tree" bzw. "Gästebaum" gestoßen:
Der "Gästebaum"
Hierfür benötigt man einen auf Papier bzw. Karton gemalten oder gedruckten Baum - zunächst noch ohne Blätter, denn diese sollen während der Feier aus den Fingerabdrücken der Gäste entstehen. Den Baum kann man natürlich auch selbst malen. Wir haben uns aber ein schönes Exemplar bei Dawanda ausgesucht und dort bestellt. Der Druck wurde dann inklusive eines schönen Rahmens mit Passpartout sowie einer Karte mit einer "Anleitung" geliefert.

Als nächstes muss man sich überlegen, welche Farben die Blätter erhalten sollen. Wir haben uns für drei zueinander passende Grüntöne entschieden und entsprechende Stempelkissen besorgt. Abhängig vom verwendeten Papier sollte man die Stempelfarbe wählen. Da unser Druck auf eher glattem Papier gemacht wurde, haben wir uns für eine Farbe entschieden, die auch auf glatteren Oberflächen haftet. Außerdem trocknet sie relativ schnell und soll darüber hinaus nicht so schnell ausbleichen.

Bei den ersten Versuchen hat sich direkt herausgestellt, dass wir mit der Farbe ein sehr schönes Ergebnis erzielen würden, dass aber leider die Farbe auch sehr echt und entsprechend schwer wieder von den Fingern zu entfernen ist. Insofern haben wir kurzfristig noch Bimssteine besorgt, damit die Gäste nicht den ganzen Abend mit einem "grünen Daumen" herumlaufen mussten...

Während der Feier haben dann alle (?) Gäste einen Fingerabdruck auf dem Baum hinterlassen und nach dem Trocknen der Farbe ihren Namen hineingeschrieben. Das Ergebnis ist sehr hübsch geworden und sieht gerahm richtig edel aus. Hoffentlich eine schöne Erinnerung an diesen schönen Tag für das Brautpaar!

Freitag, 5. Oktober 2012

Die kleinste Orchidee der Welt?

Vor ein paar Tagen kam mein Schatz zu mir mit den Worten: "Ich hab ein Geschenk für dich." Einfach so. Ist das nicht schön? :o) Und eine wirkliche Überraschung war es außerdem noch. Das hätte ich nie erraten. Es war eine kleine Orchidee - eine wirklich kleine (!) Orchidee, die jetzt auf der Küchenfensterbank bei ihren "großen Schwestern" steht.

Hier mal ein "Suchbild":
Wo ist bloß die Mini-Orchidee?
Und für alle, die es nicht erkannt haben: Sie steht am unteren Rand zwischen den linken beiden Töpfen. Hier noch mal ein etwas größerer Ausschnitt:
meine neue Mini-Orchidee
Es handelt sich um einen kleinen Setzling, den man in einer Flasche mit Nährgel bekommt. Dort kann er dann (hoffentlich) ohne weiteres Zutun von außen eine ganze Weile überleben. Erst wenn er zu wachsen beginnt und ihm das Fläschchen zu klein wird, sollte man ihn umtopfen. Ich bin gespannt, wie sich das kleine Pflänzchen entwickelt. Meine übrigen Orchideen fühlen sich bei mir ja ganz wohl. Das nehme ich jetzt einfach mal als gutes Zeichen! ;-)

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Aufgemöbelt

Im Rahmen der Umgestaltung unserer Essecke hatte ich mir bereits einen hübschen Stoff besorgt, um die Sitzflächen der Stühle neu zu beziehen. Diese Stühle haben sozusagen Geschichte:

Meine Eltern haben sie von meinen Großeltern geschenkt bekommen und sie waren lange Zeit in unserem damaligen Esszimmer im Einsatz. Als sie später einer neuen Esszimmergarnitur weichen mussten, haben sie eine Weile auf dem Dachboden geschlummert. Erst Jahre später haben wir sie dann bei der Einrichtung der Essecke in der Küche wiederentdeckt. Gemeinsam mit meiner Mutter habe ich ihnen damals bereits einen neuen Bezug gegönnt. Da dieser inzwischen aber auch wieder einige Jahre im Einsatz war, musste er mal wieder ausgetauscht werden.
vorher - nachher
Das "Aufmöbeln" der vier Stühle war dann heute ein richtiges "Familiengemeinschaftsprojekt": Mein Vater hat uns beim Demontieren der Stühle sowie beim Abnehmen der alten Bezüge geholfen. Nachdem ich die Rahmen dann noch mit Möbelpolitur aufgearbeitet habe, habe ich gemeinsam mit meiner Mutter den neuen Stoff auf den Sitzflächen befestigt und mein Vater hat abschließend alles wieder zusammengeschraubt. Ich finde der Aufwand hat sich wirklich gelohnt und das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Jetzt kann ich im Schlaf Schäfchen zählen! ;-)

Vor einiger Zeit habe ich mir bei einem Bastelversand Stoff mit einem süßen Schäfchen-Druck bestellt. Seitdem musste dieser Stoff anscheinend erst einmal "reifen", bis ich wusste, was ich damit bzw. daraus machen will. Irgendwann kam mir dann die Idee, dass diese Schäfchen doch ideal für die Kuschelkissen in unserem Bett sind. Neben den "normalen", großen Kopfkissen haben wir dort nämlich auch noch zwei kleine. Und diese haben seit heute neue Bezüge:
Schäfchenkissen
Da ich ewig nicht an der Nähmaschine gesessen habe, habe ich mir Unterstützung von meiner Mama geholt. :-) Und unter der Anleitung einer gelernten Schneiderin war es dann auch gar nicht so schwer.

Zunächst haben wir mit Hilfe eines Schnittmusters den Stoff zugeschnitten. Nachdem meine Mama dann die Ränder mit der Kettelmaschine versäubert hat, habe ich die obere und die untere Kante eingeschlagen und umgenäht. Danach wird die Stoffbahn auf links so zusammengelegt, dass die endgültige Form entsteht. Wenn die Seitennähe fertig sind, müssen die Kissen nur noch wieder auf rechts gedreht werden und schon sind sie fertig! Da es sich nur um kleine Kissen handelt, hielten wir einen sogenannten Hotelverschluss für ausreichend und haben auf Reißverschluss oder Knöpfe verzichtet.

Und jetzt können im Schlaf Schäfchen gezählt werden!

Sonntag, 30. September 2012

Ein herzliches Geldgeschenk

Es gibt ja immer wieder Gelegenheiten, bei denen man Geld verschenken möchte. Sei es, weil man keine konkrete andere Idee hat oder weil es vielleicht auch ausdrücklich gewünscht ist. Die Scheine dann aber einfach nur lieblos in einen Umschlag zu stecken, ist natürlich nicht ganz so schön. Insofern versuche ich immer, mir etwas Passendes für die/den zu Beschenkende/n zu überlegen. Da wir demnächst auf einer Hochzeit eingeladen sind, lag die Idee nahe, die Geldscheine zu Herzchen zu falten:
Herz aus Geldscheinen
Das geht ganz einfach und lässt sich sehr leicht nachmachen:
  1. Als erstes den Geldschein der Länge nach in der Mitte falten.
  2. Im zweiten Schritt den Schein quer falten, um auch hier die Mitte zu bestimmen. Den Falz danach wieder öffnen.
  3. Als nächstes eine Hälfte an die zuvor bestimmte Mittellinie nach oben falten.
  4. Diesen Schritt mit mit der anderen Hälfte wiederholen.
  5. Jetzt alle vier oberen Ecken ein Stück einfalten. Hierbei darauf achten, dass man sie nicht komplett einfaltet und oben noch ein Stück der Kante stehenbleibt.
  6. Nun wird es ein bisschen kniffelig: Die Falze werden wieder geöffnet und nach innen umgefaltet, sodass sie nicht mehr zu sehen sind. Fertig!

Sonntag, 12. August 2012

Herzlich Willkommen Olga Öte!

Vor einiger Zeit habe ich zufällig einen Artikel in einer Zeitschrift anlässlich des Weltschildkrötentags am 23. Mai gelesen. Abgebildet war dort unter anderem auch eine kleine gehäkelte Schildkröte namens "Olga Öte" mit dem Verweis auf die entsprechende Anleitung, die es bei Dawanda zu kaufen gibt. Die habe ich mir dann auch direkt bestellt und war auf den ersten Blick schon total begeistert, wie detailreich und toll nachzuvollziehen die Anleitung aufgemacht ist. Trotzdem hat es dann noch ein Weilchen gedauert, bis ich mich an die Arbeit gemacht habe.

Als mich kürzlich sehr gute Freunde fragten, ob ich Luste hätte, noch ein zweites Mal Patentante zu werden, hat sich dann aber die perfekte Gelegenheit ergeben: Anfang September steht die Taufe an und zu dieser Gelegenheit soll der kleine Mann - der übrigens nebenbei bemerkt ganz zauberhaft ist! - Olga geschenkt bekommen.

Also habe ich mir das notwendige Material besorgt und losgelegt. Da die Schildkröte ja in kleine Kinderhände kommen soll und anfangs vielleicht auch mal in den Mund gesteckt wird, habe ich ein Baumwollgarn verwendet, das sich, genauso wie die Füllwatte, notfalls bei 30° waschen lässt. Und das ist sie:
Ist sie nicht süß?
Jetzt sitzt das Tierchen zunächst noch bei uns im Wohnzimmer und schaut uns aus großen Augen an. Olga ist wirklich süß geworden und ich hoffe, dass sie dem Kleinen genauso gut gefallen wird wie mir!

Donnerstag, 26. Juli 2012

Mein "Großprojekt" - die Häkeltasche aus Stricklieselschnur

Ich habe ja schon das ein oder andere Mal davon erzählt: Vor einiger Zeit habe ich meine Strickliesel wieder ausgegraben, um die Wollreste zu verarbeiten, die bei anderen Handarbeiten so anfallen. Nachdem ich allerlei verschiedene kleine Dinge gemacht habe, habe ich in einem Bastelkatolog Wolle im Strickliesel-Look entdeckt - inklusive passender Anleitungen für Taschen, Sitzkissen und andere Deko-Accessoires. Mein  Ehrgeiz war geweckt und da man laut Anleitung zwei Knäule à 200 g benötigt, hatte ich eine ganze Menge Arbeit vor mir.

Als das Knäuel beim letzten Wiegen ca. 330 g erreicht hatte, dachte ich, ich fange schon mal an:
mein riesiges Strickschnurknäuel
Natürlich braucht man für solch einen dicken Faden auch eine entsprechend große Häkelnadel. Zum Vergleich habe ich auf dem Foto mal die daneben gelegt, die ich zum Beispiel zum Sockenhäkeln verwende.

"Bewaffnet" mit einer Nadel habe ich dann also losgelegt und was soll ich sagen: Da dauert die Vorbereitung eine gefühlte Ewigkeit und innerhalb einer knappen Stunde ist dann alles vorbei!
die neue Häkeltasche aus Strickschnur :o)
Lustig war es auch, dass ich mich sozusagen "in die Vergangenheit gehäkelt" habe. "Das waren meine ersten StrickDing-Socken - das hier eine Mütze - das hier ein Paar Häkelsocken für meine Mama... usw. usw."

Und was ist darüber hinaus passiert? Ich habe nur etwa 270 g Wolle gebraucht und jetzt entsprechend noch ein Knäuel von 60 g übrig. Insofern muss ich mir wohl ein neues Projekt suchen... Aber mit meiner neuen Strickmühle sollte die Vorarbeit deutlich schneller gehen. ;-)

Dienstag, 24. Juli 2012

Mal wieder neue StrickDing-Socken

Auch wenn es diesmal ein wenig länger gedauert hat, weil ich mich zwischenzeitlich nicht so recht zum "strickdingsen" aufraffen konnte, habe ich jetzt endlich ein neues Paar Socken fertig.

Dass es so lange gedauert hat, wäre ja normalerweise nicht schlimm. Da ich diese Socken aber meiner Mama versprochen hatte und sie sozusagen eine "Auftragsarbeit" waren, hatte ich schon ein etwas schlechtes Gewissen. Jetzt sind sie aber endlich fertig:
StrickDing-Socken für meine Mama*! :o)
Verwendet habe ich blaue Wolle, die ein hübsches Ringelmuster ergibt. Und um trotz der relativ dünnen Wolle ein schönes Maschenbild zu erhalten, habe ich in Dreifachwickelung gearbeitet.

Beim nächsten Paar werde ich mich dann mal an ein Muster wagen. Mal sehen, ob das genauso gut klappt...



* Da meine Mama auf etwas "größerem Fuß" lebt als ich, gibt es diesmal ein etwas anderes Foto als sonst.

Sonntag, 15. Juli 2012

Strickliesel 2.0 - die Strickmühle

Nach wie vor arbeite ich an meinem "Strickliesel-Großprojekt". Um irgendwann eine Tasche aus dem entstandenen Garn häkeln zu können, benötigt man allerdings ca. 400 g Garn. Dies alles zu "stricklieseln" dauert allerdings auf herkömmliche Art und Weise eine ganze Weile.

Nun habe ich kürzlich in einem Onlineshop die Lösung entdeckt: eine Strickmühle - sozusagen eine "Strickliesel 2.0". Dieses Gerät ist im Prinzip eine Art Kreuzung aus einer Strickliesel und einer Strickmaschine. Wenn man den Faden eingefädelt und den Anfang gemacht hat, braucht man nur noch zu kurbeln und ist damit natürlich deutlich schneller als mit einer normalen Strickliesel.
meine Strickmühle *freu*
Auf diese Weise habe ich innerhalb kürzester Zeit die letzten Reste, die sich angesammelt hatten, verarbeitet und habe inzwischen ein Knäuel von stolzen 330 g. Insofern kann es demnächst losgehen!

Ein Traum für kleine Mädchen: Hello Kitty-Muffins!

Normalerweise verwende ich eher selten Backmischungen, aber kürzlich habe ich im Supermarkt eine gefunden, an der ich dann doch nicht vorbeigehen konnte: eine Backmischung für Hello Kitty-Muffins!

Mein Patenkind ist jetzt gut drei Jahre alt und ihre Begeisterung für Hello Kitty ungebrochen. Da wir heute dort zum Kaffee eingeladen waren, dachte ich, das wäre die Gelegenheit, die Backmischung auszuprobieren. Und richtig: sowohl bei der Kleinen als auch bei der Tochter einer weiteren Freundin waren die rosa Küchlein der Hit.

Sie waren aber auch durch und durch rosa: Bereits der Grundteig wird rosa eingefärbt und dann in Hello Kitty-Papierförmchen gefüllt. Nach dem Auskühlen folgt rosa Zuckerguss und zum Schluss wird jeder Muffin mit einer Hello Kitty-Oblate dekoriert:
Ein Traum in Rosa!

Freitag, 29. Juni 2012

Ich muss verrückt sein...

Da ich eigentlich immer auf der Suche nach neuen Ideen bin und gerne auch mal neue Basteltechniken ausprobiere, lese ich auch hin und wieder die Zeitschrift "Deko- und Bastelideen". In einer Ausgabe habe dann eine Anleitung für ein Glasmalereiprojekt entdeckt. Hierfür benötigt man zunächst verschiedene Glasgegenstände (Vasen, Untersetzer, Windlicher oder was auch immer), Reliefsticker und natürlich Glasmalfarbe:
Material für die Glasmalerei
Nachdem man die Glasgegenstände gründlich mit Glasreiniger gesäubert hat, um sie staub- und fettfrei zu machen, werden die Sticker aufgebracht. Da man sie fest andrücken sollte (damit die Glasmalfarbe nicht verlaufen kann), gleichzeitig aber die zu bemalende Fläche nicht mehr berühren sollte (damit die Farbe gut haftet), habe ich hierfür Einweghandschuhe angezogen.

Anschließend werden die Stickermotive nach Belieben ausgemalt. Da die Farbe sehr flüssig ist und leicht verlaufen kann, habe ich die Vase in mehreren Schritten bemalt und jede Seite erst einmal trocknen lassen.

"Leider" fand ich das in der Zeitschrift abgebildete Design sehr schön, sodass ich es nachmachen wollte. Allerdings sind die Konturensticker sehr (!) kleinteilig, sodass es mich ein Fußballspiel plus Verlängerung (Spanien gegen Portugal ;-) ) gekostet hat, um alles auszumalen. Dafür kann sich das Ergebnis allerdings meiner Meinung nach sehen lassen:
Tadaa!
Wer auch Lust hat, so etwas oder so etwas ähnliches nachzumachen, findet die Anleitung hier zum Downlaod.

Mittwoch, 27. Juni 2012

Entdecke die Möglichkeiten... ;-)

Irgendwie gefiel uns schon seit einer Weile unsere Essecke in der Küche nicht mehr so richtig. Der bisherige Tisch ist noch ein "Erbstück von Oma" und hat seine besten Zeiten bereits hinter sich. Und auch das Regal an der Wand, das alles beherbergt, was man so zum Frühstück oder auch sonst so am Esstisch braucht, stammt noch aus meinem Kinderzimmer und ist schon ein wenig klapprig. So sah es bisher aus:
Die Essecke vorher...
Nach einigem Hin und Her, Ideensuche in Wohnzeitschriften und -katalogen sowie dem Besuch in mehreren Möbelhäusern, sind wir dann schließlich doch beim schwedischen Möbelhaus mit den vier Buchstaben fündig geworden. Getreu dem Slogan "Entdecke die Möglichkeiten" haben wir uns allerdings keinen klassischen Esstisch ausgesucht, sondern haben uns für eine Schreibtisch-Regal-Kombination entschieden, die uns jetzt als neue Essecke dient:
...und nachher! :o)
Was uns vor allem gefällt ist, wie viel Platz das Regal bietet! Die Nostalgiedosen, die ich vorher offen im Regal stehen hatte, sind jetzt erst einmal in einer Aufbewahrungsbox unten im Regal gelandet. Die dürfen dann spätestens zu Weihnachten wieder raus, wenn sie mit Keksen gefüllt werden. ;-p Ansonsten sind alle wichtigen Dinge wieder untergebracht und sogar noch viel mehr. Zum Beispiel hat das Weinregal, das vorher auf der Anrichte stand, jetzt seinen Platz auf dem dem neuen Regal gefunden und außerdem durfte die Kaffeemaschine noch mit "einziehen". Dadurch haben wir reichlich zusätzlichen Ablage- und Arbeitsplatz auf der Arbeitsplatte und auf der Anrichte gewonnen.

Wenn ich dann demnächst noch die Sitzflächen der Stühle mit dem neuen Stoff bezogen habe, den wir gekauft haben, ist die neue schicke Sitzecke fertig.

Und wer genau hinschaut, entdeckt in den oberen Fächern sicherlich auch meine neu gestalteten Dekoaccessoires. :o)
Schön, die neuen Dekoaccessoires!

Samstag, 23. Juni 2012

sommerliche Küchenaccessoires

Um all das, was man in der Küche bzw. am Esstisch so braucht, in Reichweite aufbewahren zu können, benötigt man die ein oder andere Schachtel, Box oder was auch immer. Bisher stand auf unserem Esstisch für Zettel, Stifte und ähnliches ein recht unspektakulärer Kasten aus einem großen schwedischen Möbelhaus.

Als ich kürzlich Erdbeeren kaufte und dabei eines dieser Spankörbchen bekam, kam mir die Idee, dass man daraus doch etwas machen könnte. Hinzu kam dann noch eine dieser "Sockenboxen", von denen ich schon einige verschönert habe. Zusammen mit einem im Bastelversand gekauften Rohling einer Serviettenbox hatte ich dann das Material zusammen:
vorher...
Zunächst musste natürlich alles grundiert werden. Insbesondere das Erdbeerkörbchen hatte es nötig. ;-) Für die Grundierung habe ich normale Acrylfarbe in einem hellen Beige verwendet. Da diese sehr gut deckt, war auch von dem Obstflecken schnell nichts mehr zu sehen.

Nachdem die Farbe getrocknet war, habe ich jeweils an den Außenseiten der Behälter mit Serviettenkleber sommerliche Motivservietten angebracht. Einige Akzente habe ich später noch mit hellgrüner Acrylfarbe gesetzt, da die Wände in unserer Küche ebenfalls in diesem Farbton getrichen sind und daher alles sehr schön zusammen passt.

Und hier das Endergebnis:
...und nachher!
In das Körbchen habe ich übrigens unseren Zuckerspender, den Honig usw. gestellt. Dann kann man zum Frühstück einfach den dekorativen Korb auf den Tisch stellen und hat alles auf einmal in greifbarer Nähe.


Dienstag, 12. Juni 2012

Ich hab ein neues Kochbuch!

Da ich sehr gern koche und backe, hatte ich schon immer einen Hang zu Kochbüchern. Oft stöbere ich einfach mal in einem Kochbuch und lasse mich inspirieren, was man denn mal kochen könnte. Besonders wenn so ein Kochbuch schön aufgemacht (mit schönen Fotos und vielleicht noch zusätzlichen Tipps und Tricks), macht es Spaß, darin zu blättern.

Normalerweise kaufe ich neue Koch- oder Backbücher, wenn ich ein besonders schönes in einer Buchhandlung entdeckt habe oder ich bestelle mir auch schon mal eines zu einem bestimmten Thema, das mich gerade interessiert. Bei meiner neuesten Errungenschaft lief das aber ganz anders:

Wir waren bei Freunden eingeladen und - da wir bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal ihr neues Häuschen besichtigt haben - auf der Suche nach einem Geschenk. Etwas Passendes war schnell gefunden. Ein Kochbuch zum Thema vegetarische/vegane Küche sollte es sein, weil die beiden sich seit Anfang des Jahres verstärkt damit auseinandersetzen. Die Wahl fiel auf "Vegan for Fun" von Attila Hildmann und ich habe ein Exemplar bestellt. Einige Tage, bevor es dann verschenkt werden sollte (und daher auch bereits geliefert worden war...), habe ich eher zufällig einen Beitrag im Blog unseres Freundes gelesen, der mit "Kochbuchtipp" überschrieben war und genau dieses Kochbuch vorstellte. Insofern wäre es wohl tatsächlich ein passendes Geschenk gewesen, aber es war jemand schneller als wir... Wir haben daher noch auf einen Gutschein für ein großes schwedisches Möbelhaus umgeschwenkt. ;-)

Da war aber ja noch das Kochbuch. Insofern habe ich selbst mal einen Blick in das Buch geworfen und kurzerhand beschlossen, es selbst zu behalten. Zwar bin ich kein Vegetarier und esse einige Fleischgerichte viel zu gern als dass ich das jemals durchziehen könnte, aber insgesamt etwas einschränken würde ich meinen Fleischkonsum schon ganz gern. Da kommen ein paar alternative Rezepte gerade recht.

Und heute war es dann soweit: wir haben das erste Rezept aus dem Kochbuch ausprobiert. Die Wahl war auf "Spaghetti mit Tofubolognese" gefallen und bereits Ende letzter Woche hatten wir im örtlichen Bio-Supermarkt einen Teil der Zutaten (Tofu, Agavendicksaft und Hefeflocken) gekauft. Diesmal mussten wir nach einigen Dingen noch ein wenig suchen (wobei auch der Mitarbeiter, den wir um Hilfe gebeten hatten, zunächst nach den Hefeflocken suchen und sogar noch eine weitere Kollegin zu Rate ziehen musste...), aber beim nächsten Mal finden wir uns sicher schon besser zurecht. ;-)
Spaghetti mit Tofubolognese
Das Suchen hat sich auf alle Fälle gelohnt, denn das Ergebnis war superlecker! Besonders die Kombination mit den Pinienkernen hat mir sehr gut gefallen. Dieses Gericht werden wir also auf jeden Fall wieder kochen und wir werden sicherlich noch weitere ausprobieren.

Freitag, 18. Mai 2012

Ganz Deutschland topft um - ich auch!

Kürzlich habe ich in einem Diskussionsforum von der Aktion Ganz Deutschland topft um erfahren. Bei dieser Aktion konnte man sich als Tester für Seramis-Produkte bewerben. Da ich eine ganze Reihe verschiedener Zimmerpflanzen habe, habe ich mich einfach mal beworben - und bin ausgewählt worden!

Kurz nach der Benachrichtigung kam dann ein großes Paket mit einer Auswahl verschiedenster Produkte bei mir an:
mein Seramis-Testpakekt
Enthalten waren neben ausführlichen Anleitungen zum Umtopfen der Pflanzen:
  • 3 Beutel Tongranulat für "normale" Zimmerpflanzen
  • 3 Beutel Orchideensubstrat
  • 2 Wasserstandsanzeiger
  • 1 Flasche Grünpflanzendünger
  • 1 Flasche Orchideendünger
  • 1 Flasche Blattpflegespray für Orchideen und
  • 1 Flasche Hortensiendünger
Den Hortensiendünger habe ich direkt meiner Mutter gegeben, die ein paar sehr schöne Exemplare im Garten hat. Da eigentlich der Boden im Garten nicht ideal für Hortensien ist, werden sie mit ein bisschen Glück mit diesem Dünger ja noch schöner. :o)

Den übrigen Inhalt habe ich zunächst zurück in den Karton gepackt und schön immer wieder von einer Stelle zur nächsten in der Küche geschoben, da ich in den letzten Wochen zu wenig Zeit hatte, um die umfangreiche Umtopfaktion zu starten. Heute war es dann aber endlich soweit. Ich hatte frei und das Wetter war schön. Insofern habe ich nach und nach alle Pflanzen, die es mehr oder weniger dringend nötig hatten, umgetopft.

Meine kompletten Pflanzen aus dem Bad sowie ein Teil der Pflanzen aus dem Arbeitszimmer "wohnen" jetzt in Töpfen mit Tongranulat. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie oft und wie viel ich gießen muss, habe ich mir hierfür auch direkt noch weitere Wasserstandsanzeiger gekauft.

Von meinen Orchideen habe zunächst nur die Hälfte in Seramis-Substrat umgetopft. Einerseits haben die anderen noch ein wenig Zeit bis ein Topfwechsel ansteht und außerdem kann ich so vielleicht beobachten, ob das Substrat wirklich einen Unterschied macht. Das Blattpflegespray habe ich dann aber bei meinem gesamten Orchideenbestand angewendet. Jetzt glänzen die Blätter wieder sehr schön!

Zum Abschluss habe ich den Grünpflanzen noch eine Runde Dünger spendiert. (Die Orchideen haben erst kürzlich welchen bekommen.) Und jetzt heißt es abwarten, was passiert.

Ich finde es auf alle Fälle prima, dass ich auf diesem Weg das Substrat einfach mal ausprobieren kann und bin schon ganz gespannt, ob bei mir demnächst der Umtopfwahn ausbricht... ;-)

Donnerstag, 17. Mai 2012

Mal wieder eine Tasche :o)

Frauen und Taschen gehören ja irgendwie untrennbar zusammen. Und erstere können von letzteren meist nicht genug kriegen. ;-) Und auch wenn man schon eine relativ große Auswahl hat, gibt es doch immer wieder Gelegenheiten, bei denen man merkt, dass einem noch ein bestimmtes Modell fehlt.

Ich habe beispielswiese kürzlich angefangen, mit einer dieser Werbetüten aus der Parfümerie herumzulaufen, weil ich in dieser sehr praktisch mein Frühstück, mein Buch und weitere Kleinigkeiten transportieren kann, die ich bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin brauche. Man kann die Tüte in der Bahn auch hinstellen, ohne sie umständlich festhalten zu müssen, damit sie nicht umkippt und sich womöglich der Inhalt des Joghurtbechers über die übrigen Gegenstände entleert.

Nun sieht so eine Tüte aber nur bedingt hübsch aus und außerdem mag ich nicht die ganze Zeit über "Reklame laufen". Aber bei einem Blick auf meinen Schreibtisch ist mir dafür eine Lösung eingefallen. Dort steht nämlich in diesem Jahr ein Simon's Cat-Kalender. Und die niedlichen Zeichnungen auf den Kalenderblättern sind eigentlich viel zu schade zum Wegwerfen. Insofern habe ich heute alle "Zutaten" zusammengesammelt und ein wenig gebastelt:
"Zutaten" für die Simon's Cat-Tasche
Als erstes habe ich die Tragebänder von der Tüte entfernt und die Aufdrucke überklebt. Das ging besonders einfach mit selbstklebenden Etiketten in A3-Format und dient dazu, damit später nichts durchscheint. Im zweiten Schritt habe ich die Kalenderblätter wie eine Collage auf die Tüte geklebt. Nachdem das Ergebnis noch etwas trist aussah, habe ich jeweils die Katze in den einzelnen Zeichnungen ausgemalt. Und damit die fertige Tüte auch zumindest leichtes norddeutsches "Schmuddelwetter" aushält, habe ich sie zum Abschluss noch mit Bucheinschlagfolie bezogen. Dann noch die Tragebänder wieder befestigen - fertig!
meine neue Simon's Cat-Tasche
Zwar muss ich das mit der Bucheinschlagfolie wohl noch ein bisschen perfektionieren, aber die paar Falten sieht man kaum. Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Durch die zusätzlichen Schichten aus Etiketten, Kalenderblättern und Folie haben die Tasche außerdem noch etwas stabiler gemacht.

Da ich an Kalenderblättern ungefähr den Januar benötigt habe, kann ich ja noch 11 weitere Taschen "produzieren". ;-)

Sonntag, 13. Mai 2012

selbstgemachtes Apfelgelee

Schon häufiger habe ich Freunde und Verwandte mit selbstgemachten Konfitüren und Gelees beschenkt. Insgesamt ist dabei mein Apfel-Earl Grey-Gelee immer wieder heiß begehrt. Da auch das Glas, das ich mit in unseren Dänemarkurlaub genommen hatte, rasend schnell geleert wurde, musste ich versprechen, bei nächster Gelegenheit für Nachschub zu sorgen. Und das habe ich jetzt getan:
selbstgemachtes Apfelgelee
Für alle, die es vielleicht mal nachmachen wollen - und es geht wirklich super schnell und einfach - hier zunächst das Rezept. Für etwa vier Gläser zu je 200 ml benötigt man:
  • 900 m klaren Apfelsaft
  • 1 Päckchen (500 g) Extra Gelierzucker
  • 4 Beutel Earl Grey-Tee
  1. 250 ml Apfelsaft aufkochen, von der Kochstelle nehmen und 4 Aufgussbeutel Ear Grey-Tee darin ziehen lassen. Dann mit restlichem Apfelsaft auf 900 ml auffüllen
  2. Apfelsaft mit Gelierzucker gut verrühren und bei starker Hitze unter Rühren zum Kochen bringen. Mindestens 3 Minuten unter ständigem Rühren sprudelnd kochen lassen und von der Kochstelle nehmen.
  3. Kochgut randvoll in vorbereitete Gläser füllen. Gläser verschließen und etwa 5 Minuten auf dem Deckel stehen lassen. Fertig!
Damit die Gläser mit dem Gelee ein bisschen was hermachen, haben sie von mir noch "Häubchen" und selbstgestaltete Etiketten erhalten. Für die Häubchen habe ich einfach bunte Zellstoffservietten verwendet. Eine Serviette reicht jeweils für vier Gläser. Da meine Gläser eher schmal sind, habe ich sogar nur kleinformatige Servietten verwendet.

Für die Etiketten habe ich dann zunächst Bastelkarton zugeschnitten und mit einer Stanze die Ecken abgerundet. Danach habe ich sie mit zum Inhalt passenden Mini-Stempeln gestaltet. Diese habe ich vor einiger Zeit über Dawanda bei sonst noch was? gekauft, weil ich sie so süß fand. Sie mussten eine Weile auf ihren Einsatz warten. Aber nun runden sie - mit grüner Farbe gestempelt und bunt ausgemalt - die Etiketten perfekt ab.

Jetzt müssen die Geleegläser nur noch ein wenig abwarten bis sie verschenkt werden. Und dann dauert es wahrscheinlich nicht lange, bis sie schon wieder leer sind... ;-)

Donnerstag, 26. April 2012

Ich muss es wohl zugeben: ich bin eine "Basteltante" ;-)

Gebastelt habe ich eigentlich schon immer gern. Schon als ich klein war. Damals hat meine Mama sich immer wieder tolle Dinge ausgedacht. Irgendwann habe ich dann selbst angefangen, Ideen zu entwickeln. Und jetzt gehe ich sozusagen den nächsten Schritt:


So langsam aber sicher kommen die ersten Kinder in meinem Freundeskreis (darunter auch mein Patenkind) in ein Alter, in dem man wunderbar mit ihnen basteln kann. Die ältesten drei sind zwischen drei und knapp fünf und vor Weihnachten habe ich mir das erste Mal etwas für sie überlegt. Wir haben also gemeinsam Weihnachtsgeschenke für die Papas gebastelt.
Schlüsselanhänger aus Moosgummischeiben
Dieses lustige Kerlchen ist ein Schlüsselanhänger. (Es fehlt hier zwar noch der Schlüsselring, aber der hier war ja auch nur das Muster.) Da viele Anleitungen, die man so im Netz findet erst für ältere Kinder geeignet sind, musste ich ein bisschen was abwandeln und ein wenig "vorarbeiten". Aber wofür ist man denn kreativ? ;-) In diesem Fall sollten zum Beispiel die Moosgummischeiben mit einer Nadel durchstochen und aufgefädelt werden. Ich habe lieber vorher mit einer Lochzange die Scheiben gelocht und den Kindern  stabile Gummischüre zum Auffädeln gegeben. So haben sie das dann total super und fast allein hinbekommen.


In der kommenden Woche fahre ich mit einigen Freunden nach Dänemark in den Urlaub. Und auch hier sind die drei bastelbegeisterten Kinder dabei. Insofern habe ich mir - auch für den Fall, dass das Wetter mal nicht so gut ist - ein bisschen was für sie überlegt.

Die erste Idee ist zwar nicht neu aber wohl nach wie vor bei Kindern beliebt: ein Regenmacher.
Material für den Regenmacher
Mein Freund und ich haben in den letzten Wochen ganz gemäß dem Motto "Futtern für den guten Zweck" insgesamt vier Dosen Stapelchips leergefuttert. Die leere Dose wird mit Plakafarben bemalt. Ist die Farbe getrocknet, werden Nägel hineingesteckt. (Diese hat mein Vater noch in den Untiefen seiner "Bastelecke" gefunden und großzügig zur Verfügung gestellt. :o) ) Nun wird die Röhre gefüllt. Hierfür kann man trockene Erbsen, Popcornmais, Nussschalen oder sonst irgendetwas nehmen, was Geräusche erzeugt. Wenn man möchte, kann man die Dose auch nur mit dem Deckel verschließen, um später auszuprobieren, was für verschiedene Geräusche man ihr mit verschiedenen Füllungen entlocken kann. Um meinen Regenmacher aber etwas "kindersicherer" zu machen und damit wir nicht am Ende lauter Erbsen im Ferienhaus aufsaugen müssen, habe ich meinen Deckel mit farbigem Isolierband fixiert. Am Schluss werden dann noch die Nägelköpfe mit Plakafarbe bemalt.
mein fertiger Regenmachern
Damit die Kinder das problemlos hinbekommen, habe ich auch hier wieder ein bisschen vorgearbeitet. Einerseits habe ich ein "Musterstück" gebastelt, damit sie sehen können, was wir machen wollen. Andererseits habe ich bei den Chipsdosen die Löcher vorgebohrt, so dass sich die Nägel leicht durchstecken lassen.

Vielleicht habe ich aber etwas zu viele Erbsen erwischt. Mein fertiger Regenmacher klingt jedenfalls eher nach einem Platzregen... ;-)


Eine zweite Idee habe ich in einem Bastelbuch gefunden. Ich kenne dieses Spielzeug aus meiner eigenen Kindheit, allerdings hatte ich eine gekaufte Variante. Und jetzt, da ich es beschreiben will, weiß ich noch nicht mal mehr, wie man es nennt...
Material für das "Hütchenspiel"
Auf jeden Fall haben mein Freund und ich auch hierfür zunächst wieder gefuttert. Diesmal "Kinderjoghurts", wie sie so schön in der Beschreibung genannt werden. Durch den Boden des ausgewaschenen Joghurtbechers wird eine Schur gezogen, an der eine Wattekugel befestigt wird. Diese wird vorher wie ein Marienkäfer bemalt und bekommt Wackelaugen angeklebt. An den oberen Rand des Joghurtbechers wird eine Blüte aus Kartonpapier geklebt und schon ist das Spielzeug fertig.
fertiges Spiel
Wenn der Kleber getrocknet ist, kann es direkt losgehen. Ziel ist es, die Wattekugel in den Becher zu befördern, ohne sie zu berühren.

Auch bei dieser Bastelidee habe ich schon ein paar Vorarbeiten erledigt: Die Wattekugeln habe ich bereits in Käferchen verwandelt und bei den Pappblüten die Öffnung ausgeschnitten. Alles andere werden wir dann mit vereinten Kräften schon irgendwie hinkriegen.

Ich bin schon total gespannt und hoffe, die Drei finden meine Ideen genauso gut wie ich. :o)