Samstag, 23. Juni 2012

sommerliche Küchenaccessoires

Um all das, was man in der Küche bzw. am Esstisch so braucht, in Reichweite aufbewahren zu können, benötigt man die ein oder andere Schachtel, Box oder was auch immer. Bisher stand auf unserem Esstisch für Zettel, Stifte und ähnliches ein recht unspektakulärer Kasten aus einem großen schwedischen Möbelhaus.

Als ich kürzlich Erdbeeren kaufte und dabei eines dieser Spankörbchen bekam, kam mir die Idee, dass man daraus doch etwas machen könnte. Hinzu kam dann noch eine dieser "Sockenboxen", von denen ich schon einige verschönert habe. Zusammen mit einem im Bastelversand gekauften Rohling einer Serviettenbox hatte ich dann das Material zusammen:
vorher...
Zunächst musste natürlich alles grundiert werden. Insbesondere das Erdbeerkörbchen hatte es nötig. ;-) Für die Grundierung habe ich normale Acrylfarbe in einem hellen Beige verwendet. Da diese sehr gut deckt, war auch von dem Obstflecken schnell nichts mehr zu sehen.

Nachdem die Farbe getrocknet war, habe ich jeweils an den Außenseiten der Behälter mit Serviettenkleber sommerliche Motivservietten angebracht. Einige Akzente habe ich später noch mit hellgrüner Acrylfarbe gesetzt, da die Wände in unserer Küche ebenfalls in diesem Farbton getrichen sind und daher alles sehr schön zusammen passt.

Und hier das Endergebnis:
...und nachher!
In das Körbchen habe ich übrigens unseren Zuckerspender, den Honig usw. gestellt. Dann kann man zum Frühstück einfach den dekorativen Korb auf den Tisch stellen und hat alles auf einmal in greifbarer Nähe.


Dienstag, 12. Juni 2012

Ich hab ein neues Kochbuch!

Da ich sehr gern koche und backe, hatte ich schon immer einen Hang zu Kochbüchern. Oft stöbere ich einfach mal in einem Kochbuch und lasse mich inspirieren, was man denn mal kochen könnte. Besonders wenn so ein Kochbuch schön aufgemacht (mit schönen Fotos und vielleicht noch zusätzlichen Tipps und Tricks), macht es Spaß, darin zu blättern.

Normalerweise kaufe ich neue Koch- oder Backbücher, wenn ich ein besonders schönes in einer Buchhandlung entdeckt habe oder ich bestelle mir auch schon mal eines zu einem bestimmten Thema, das mich gerade interessiert. Bei meiner neuesten Errungenschaft lief das aber ganz anders:

Wir waren bei Freunden eingeladen und - da wir bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal ihr neues Häuschen besichtigt haben - auf der Suche nach einem Geschenk. Etwas Passendes war schnell gefunden. Ein Kochbuch zum Thema vegetarische/vegane Küche sollte es sein, weil die beiden sich seit Anfang des Jahres verstärkt damit auseinandersetzen. Die Wahl fiel auf "Vegan for Fun" von Attila Hildmann und ich habe ein Exemplar bestellt. Einige Tage, bevor es dann verschenkt werden sollte (und daher auch bereits geliefert worden war...), habe ich eher zufällig einen Beitrag im Blog unseres Freundes gelesen, der mit "Kochbuchtipp" überschrieben war und genau dieses Kochbuch vorstellte. Insofern wäre es wohl tatsächlich ein passendes Geschenk gewesen, aber es war jemand schneller als wir... Wir haben daher noch auf einen Gutschein für ein großes schwedisches Möbelhaus umgeschwenkt. ;-)

Da war aber ja noch das Kochbuch. Insofern habe ich selbst mal einen Blick in das Buch geworfen und kurzerhand beschlossen, es selbst zu behalten. Zwar bin ich kein Vegetarier und esse einige Fleischgerichte viel zu gern als dass ich das jemals durchziehen könnte, aber insgesamt etwas einschränken würde ich meinen Fleischkonsum schon ganz gern. Da kommen ein paar alternative Rezepte gerade recht.

Und heute war es dann soweit: wir haben das erste Rezept aus dem Kochbuch ausprobiert. Die Wahl war auf "Spaghetti mit Tofubolognese" gefallen und bereits Ende letzter Woche hatten wir im örtlichen Bio-Supermarkt einen Teil der Zutaten (Tofu, Agavendicksaft und Hefeflocken) gekauft. Diesmal mussten wir nach einigen Dingen noch ein wenig suchen (wobei auch der Mitarbeiter, den wir um Hilfe gebeten hatten, zunächst nach den Hefeflocken suchen und sogar noch eine weitere Kollegin zu Rate ziehen musste...), aber beim nächsten Mal finden wir uns sicher schon besser zurecht. ;-)
Spaghetti mit Tofubolognese
Das Suchen hat sich auf alle Fälle gelohnt, denn das Ergebnis war superlecker! Besonders die Kombination mit den Pinienkernen hat mir sehr gut gefallen. Dieses Gericht werden wir also auf jeden Fall wieder kochen und wir werden sicherlich noch weitere ausprobieren.

Freitag, 18. Mai 2012

Ganz Deutschland topft um - ich auch!

Kürzlich habe ich in einem Diskussionsforum von der Aktion Ganz Deutschland topft um erfahren. Bei dieser Aktion konnte man sich als Tester für Seramis-Produkte bewerben. Da ich eine ganze Reihe verschiedener Zimmerpflanzen habe, habe ich mich einfach mal beworben - und bin ausgewählt worden!

Kurz nach der Benachrichtigung kam dann ein großes Paket mit einer Auswahl verschiedenster Produkte bei mir an:
mein Seramis-Testpakekt
Enthalten waren neben ausführlichen Anleitungen zum Umtopfen der Pflanzen:
  • 3 Beutel Tongranulat für "normale" Zimmerpflanzen
  • 3 Beutel Orchideensubstrat
  • 2 Wasserstandsanzeiger
  • 1 Flasche Grünpflanzendünger
  • 1 Flasche Orchideendünger
  • 1 Flasche Blattpflegespray für Orchideen und
  • 1 Flasche Hortensiendünger
Den Hortensiendünger habe ich direkt meiner Mutter gegeben, die ein paar sehr schöne Exemplare im Garten hat. Da eigentlich der Boden im Garten nicht ideal für Hortensien ist, werden sie mit ein bisschen Glück mit diesem Dünger ja noch schöner. :o)

Den übrigen Inhalt habe ich zunächst zurück in den Karton gepackt und schön immer wieder von einer Stelle zur nächsten in der Küche geschoben, da ich in den letzten Wochen zu wenig Zeit hatte, um die umfangreiche Umtopfaktion zu starten. Heute war es dann aber endlich soweit. Ich hatte frei und das Wetter war schön. Insofern habe ich nach und nach alle Pflanzen, die es mehr oder weniger dringend nötig hatten, umgetopft.

Meine kompletten Pflanzen aus dem Bad sowie ein Teil der Pflanzen aus dem Arbeitszimmer "wohnen" jetzt in Töpfen mit Tongranulat. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie oft und wie viel ich gießen muss, habe ich mir hierfür auch direkt noch weitere Wasserstandsanzeiger gekauft.

Von meinen Orchideen habe zunächst nur die Hälfte in Seramis-Substrat umgetopft. Einerseits haben die anderen noch ein wenig Zeit bis ein Topfwechsel ansteht und außerdem kann ich so vielleicht beobachten, ob das Substrat wirklich einen Unterschied macht. Das Blattpflegespray habe ich dann aber bei meinem gesamten Orchideenbestand angewendet. Jetzt glänzen die Blätter wieder sehr schön!

Zum Abschluss habe ich den Grünpflanzen noch eine Runde Dünger spendiert. (Die Orchideen haben erst kürzlich welchen bekommen.) Und jetzt heißt es abwarten, was passiert.

Ich finde es auf alle Fälle prima, dass ich auf diesem Weg das Substrat einfach mal ausprobieren kann und bin schon ganz gespannt, ob bei mir demnächst der Umtopfwahn ausbricht... ;-)

Donnerstag, 17. Mai 2012

Mal wieder eine Tasche :o)

Frauen und Taschen gehören ja irgendwie untrennbar zusammen. Und erstere können von letzteren meist nicht genug kriegen. ;-) Und auch wenn man schon eine relativ große Auswahl hat, gibt es doch immer wieder Gelegenheiten, bei denen man merkt, dass einem noch ein bestimmtes Modell fehlt.

Ich habe beispielswiese kürzlich angefangen, mit einer dieser Werbetüten aus der Parfümerie herumzulaufen, weil ich in dieser sehr praktisch mein Frühstück, mein Buch und weitere Kleinigkeiten transportieren kann, die ich bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin brauche. Man kann die Tüte in der Bahn auch hinstellen, ohne sie umständlich festhalten zu müssen, damit sie nicht umkippt und sich womöglich der Inhalt des Joghurtbechers über die übrigen Gegenstände entleert.

Nun sieht so eine Tüte aber nur bedingt hübsch aus und außerdem mag ich nicht die ganze Zeit über "Reklame laufen". Aber bei einem Blick auf meinen Schreibtisch ist mir dafür eine Lösung eingefallen. Dort steht nämlich in diesem Jahr ein Simon's Cat-Kalender. Und die niedlichen Zeichnungen auf den Kalenderblättern sind eigentlich viel zu schade zum Wegwerfen. Insofern habe ich heute alle "Zutaten" zusammengesammelt und ein wenig gebastelt:
"Zutaten" für die Simon's Cat-Tasche
Als erstes habe ich die Tragebänder von der Tüte entfernt und die Aufdrucke überklebt. Das ging besonders einfach mit selbstklebenden Etiketten in A3-Format und dient dazu, damit später nichts durchscheint. Im zweiten Schritt habe ich die Kalenderblätter wie eine Collage auf die Tüte geklebt. Nachdem das Ergebnis noch etwas trist aussah, habe ich jeweils die Katze in den einzelnen Zeichnungen ausgemalt. Und damit die fertige Tüte auch zumindest leichtes norddeutsches "Schmuddelwetter" aushält, habe ich sie zum Abschluss noch mit Bucheinschlagfolie bezogen. Dann noch die Tragebänder wieder befestigen - fertig!
meine neue Simon's Cat-Tasche
Zwar muss ich das mit der Bucheinschlagfolie wohl noch ein bisschen perfektionieren, aber die paar Falten sieht man kaum. Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Durch die zusätzlichen Schichten aus Etiketten, Kalenderblättern und Folie haben die Tasche außerdem noch etwas stabiler gemacht.

Da ich an Kalenderblättern ungefähr den Januar benötigt habe, kann ich ja noch 11 weitere Taschen "produzieren". ;-)

Sonntag, 13. Mai 2012

selbstgemachtes Apfelgelee

Schon häufiger habe ich Freunde und Verwandte mit selbstgemachten Konfitüren und Gelees beschenkt. Insgesamt ist dabei mein Apfel-Earl Grey-Gelee immer wieder heiß begehrt. Da auch das Glas, das ich mit in unseren Dänemarkurlaub genommen hatte, rasend schnell geleert wurde, musste ich versprechen, bei nächster Gelegenheit für Nachschub zu sorgen. Und das habe ich jetzt getan:
selbstgemachtes Apfelgelee
Für alle, die es vielleicht mal nachmachen wollen - und es geht wirklich super schnell und einfach - hier zunächst das Rezept. Für etwa vier Gläser zu je 200 ml benötigt man:
  • 900 m klaren Apfelsaft
  • 1 Päckchen (500 g) Extra Gelierzucker
  • 4 Beutel Earl Grey-Tee
  1. 250 ml Apfelsaft aufkochen, von der Kochstelle nehmen und 4 Aufgussbeutel Ear Grey-Tee darin ziehen lassen. Dann mit restlichem Apfelsaft auf 900 ml auffüllen
  2. Apfelsaft mit Gelierzucker gut verrühren und bei starker Hitze unter Rühren zum Kochen bringen. Mindestens 3 Minuten unter ständigem Rühren sprudelnd kochen lassen und von der Kochstelle nehmen.
  3. Kochgut randvoll in vorbereitete Gläser füllen. Gläser verschließen und etwa 5 Minuten auf dem Deckel stehen lassen. Fertig!
Damit die Gläser mit dem Gelee ein bisschen was hermachen, haben sie von mir noch "Häubchen" und selbstgestaltete Etiketten erhalten. Für die Häubchen habe ich einfach bunte Zellstoffservietten verwendet. Eine Serviette reicht jeweils für vier Gläser. Da meine Gläser eher schmal sind, habe ich sogar nur kleinformatige Servietten verwendet.

Für die Etiketten habe ich dann zunächst Bastelkarton zugeschnitten und mit einer Stanze die Ecken abgerundet. Danach habe ich sie mit zum Inhalt passenden Mini-Stempeln gestaltet. Diese habe ich vor einiger Zeit über Dawanda bei sonst noch was? gekauft, weil ich sie so süß fand. Sie mussten eine Weile auf ihren Einsatz warten. Aber nun runden sie - mit grüner Farbe gestempelt und bunt ausgemalt - die Etiketten perfekt ab.

Jetzt müssen die Geleegläser nur noch ein wenig abwarten bis sie verschenkt werden. Und dann dauert es wahrscheinlich nicht lange, bis sie schon wieder leer sind... ;-)