Wie der geneigte Leser vielleicht schon festgestellt hat, bin ich ja, insbesondere was das Backen angeht, durchaus "experimentierfreudig". :o) Wenn es in dieser Hinsicht neue Trends gibt, muss ich die also früher oder später ausprobieren. Insofern habe ich mich jetzt das erste Mal an sogenannte Cake Pops (eigentlich eine Kreuzung aus Kuchen und Lolli) gewagt:
meine ersten Cake Pops - sehr schokoladig! :-p
Für der Herstellung von Cake Pops braucht man natürlich als erstes Kuchen. Der wird allerdings sofort wieder zerbröselt. Angesichts dieses "destruktiven" Vorgehens (und weil ich auch nicht so viel Zeit hatte), habe ich mich für fertigen Schokoladenkuchen entschieden. Das kann man durchaus machen, sollte dann aber eventuell vorhandene Glasur vorher abschneiden.
Die Kuchenbrösel werden als nächstes mit dem sogenannten Frosting (einer Mischung aus Butter, Puderzucker und wie in diesem Fall Schokolade) gemischt. Aus dieser Mischung werden dann Kugeln oder Taler oder oder oder geformt. Der Fantasie sind da eigentlich keine Grenzen gesetzt. Wenn die "Rohlinge" etwas Kühlzeit hinter sich haben (zunächst kurze Zeit im Gefrierfach und dann im Kühlschrank), werden die Lolli- oder Eisstiele hineingesteckt und die Cake Pops mit Glasur überzogen. Zum Schluss kann man sie dann nach Herzenslust dekorieren. Da ich den Kontrast zur dunklen Schokolade immer sehr schön finde, habe ich mich für grafische Motive aus weißer Zuckerschrift entschieden.
Probiert habe ich sie bisher noch nicht, aber wahrscheinlich sind sie sehr schokoladig. Das geht ja auch gar nicht anders bei einer Mischung aus Schokoladenkuchen und Schoko-Frosting überzogen mit Schokoglasur... ;o)
Die habe ich mir wohl Anfang des Monats in Berlin eingefangen. Aber am besten, ich fange von vorn an:
Ich bin eigentlich schon seit Langem ein Musical-Fan und im Laufe der Jahre habe ich verschiedenste Aufführungen gesehen. Eines meiner (oder DAS) Lieblingsmusical ist und bleibt aber wohl Tanz der Vampire. Als es noch in Hamburg lief, habe ich es schon insgesamt dreimal gesehen. Nun habe ich vor Kurzem mitbekommen, dass nach diversen Stationen in ganz Deutschland (Hamburg, Oberhausen, Stuttgart) jetzt Ende August in Berlin der letzte Vorhang fallen soll. Insofern war schnell der Entschluss gefasst, dass ich es vorher unbedingt noch einmal sehen möchte muss.
Mit einer Freundin habe ich mich also Anfang Juli auf den Weg nach Berlin gemacht - mit zwei Eintrittskarten für das Theater des Westens im Gepäck. Insgesamt haben wir ein schönes, sonniges Wochenende dort verbracht. Tagsüber haben wir am Samstag (ganz tourimäßig) auch einige Sehenswürdigkeiten besichtigt. Am späten Nachmittag ging es dann ins Theater.
Eigentlich habe ich immer noch ein wenig geschmollt, weil ich die Chance verpasst hatte, meinen bisherigen Lieblingsgrafen noch einmal live zu erleben, der bis Anfang des Jahres noch einmal die Hauptrolle gespielt hat. Nach der Vorstellung war das aber komplett vergessen - und ich komplett "ivanisiert". Der aktuelle "Graf von Krolock" ist wirklich mehr als großartig und hat uns einfach umgehauen!
Neben der Tatsache, dass er eine wirklich tolle Stimme hat, spielt er sehr sehr gut und zieht einen mit seiner Gestik, seiner Mimik, einfach mit seinem ganzen Auftreten komplett in seinen Bann. Dass er immer noch einen leicht russischen Akzent hat, stört überhaupt nicht, sondern passt meiner Meinung nach sogar ganz gut zur Rolle. Inzwischen ist dieser auch schon viel weniger hörbar als im oben verlinkten Video, das wohl nicht all zu lang nach seiner Premiere aufgenommen wurde.
Wer also bis Ende August noch mal in Berlin ist: Ich kann einen Besuch im Theater des Westens nur wärmstens empfehlen. Wenn ihr dabei aber auch wirklich "Graf Ivan" einen Besuch abstatten wollt, solltet ihr vorher unbedingt seinen Spielplan checken! Da es aktuell einige Sonderveranstaltungen gibt und er außerdem parallel die gleiche Rolle auch in St. Petersburg spielt, ist der "Schlossherr" nicht immer anzutreffen.
Ach, jetzt würde ich am liebsten auch direkt noch mal hin. Schade, dass Ende August wohl erst mal Schluss ist. :-( Von offizieller Seite heißt es zwar, die Vampire verlassen Deutschland "für immer", aber eigentlich kann will das nicht glauben. Da dieses Musical über so viele Jahre so erfolgreich gelaufen ist, hoffe ich einfach mal, dass es irgendwann doch noch mal auf einer deutschen Bühne zu sehen ist. :-)
Nachdem ich den "Renovierungsmarathon" kürzlich mit dem Flur begonnen habe, war im nächsten Schritt das Arbeitszimmer dran. So hat es dort vorher ausgesehen:
Vorher...
Die Tapete war nach gut 10 Jahren einfach fällig. Außerdem stammen viele Möbel noch aus meinem Jugendzimmer. Insofern habe ich kurzen Prozess gemacht und das alte Schlafsofa, den Schreibtisch und "Omas Wohnzimmertisch" vom Sperrmüll abholen lassen.
Die Schränke durften bleiben, haben aber im neugestalteten Zimmer einen anderen Platz gefunden und der neue (kleinere) Schreibtisch ist ans Fenster gerückt. Kombiniert mit einem Sessel aus dem großen schwedischen Möbelhaus (den man bei Bedarf zu einer Schlafgelegenheit umfunktionieren kann), ergibt sich ein rundes Bild:
...und nachher! :o)
Jetzt gefällt mir dieser Raum wieder richtig gut und er macht dem Wohnzimmer als Hauptaufenthaltsraum fast ein wenig Konkurrenz. ;o)
Abschließend bleibt eigentlich nur zu sagen, dass auch dieses "Projekt" ohne die tatkräftige Unterstützung meiner Eltern wohl noch längst nicht fertig geworden wäre.
Nachdem im März mein Patenkind Geburtstag hatte, war ich jetzt auch zum Geburtstag ihres großen Bruders eingeladen. Der Große ist bereits sechs geworden und freut sich wahnsinnig darauf, bald endlich zur Schule zu gehen.
Für die kleine Prinzessin hatte ich einen Kuchen in Schlossform für ihre Party gebacken. Insofern musste ich mir jetzt auch für den großen Bruder etwas einfallen lassen. Da er ein riesiger Eisenbahnfan ist, war relativ schnell klar, womit man ihm eine Freude machen könnte:
ein Kuchen für kleine Eisenbahnfans
Der Kuchen ist mal wieder ganz normaler Zitronenkuchen (welches Kind mag den nicht?), natürlich verziert mit jeder Menge buntem Zuckerzeug. Mit der Motivbackform kann man eine Lok und acht Waggons auf einmal backen. Damit aber auch wirklich jeder Gast etwas abbekommt, habe ich einige Waggons ein zweites Mal gebacken und dann alles zu einem langen Zug zusammengesetzt.
Und obwohl alle Waggons aus dem gleichen Teig waren, hatten die Jungs alle ganz genaue Vorstellungen davon, welchen sie gern essen wollten. Glücklicherweise gab es aber keine größeren Streitereien und jeder hat ein Stück bekommen, das ihm geschmeckt hat. :o)
Ganz nach diesem Motto habe ich das verlängerte Wochenende genutzt und den Flur renoviert. Hier zunächst mal ein Eindruck, wie es hier vorher ausgesehen hat:
Vorher...
An der Wand, an der die Garderobe hängt, war es leider irgendwann mal feucht, sodass die Tapete an dieser Stelle "schrumpelig" geworden war und damit unbedingt ersetzt werden musste. Bisher waren die Wände komplett weiß und der ein oder andere Farbakzent wurde nur durch einige Dekoaccessoires und die Sitzkissen auf der Bank gesetzt. Das hat sich jetzt aber geändert:
...und nachher!
Für die Garderobennische habe ich mir eine Tapete mit einem roten Rankenmuster ausgesucht. Aus den Abschnitten sind dann noch neue schicke Bilder für die ohnehin vorhandenen Rahmen geworden (zu sehen oben in der Mitte).
Die übrigen Wände sind weiß geblieben, aber es zieht sich in einem zur Tapete passenden Rotton ein Streifen um den ganzen Flur. Mit der gleichen Farbe habe ich kurzerhand auch das Schlüsselbrett übermalt (zu sehen oben rechts), weil es in seinem bisherigen "Outfit" nicht mehr in den Flur gepasst hätte. (Übrigens war das Schlüsselbrett in seinem "früheren Leben" mal ein Frühstücksbrettchen. :o) )
Ein neues "Outfit" hat auch der Schuhschrank erhalten (zu sehen unten in der Mitte). Mit der roten Wandfarbe hat die Tür einen neuen Anstrich bekommen, verziert wurde sie zum Abschluss mit einzelnen Motiven der Tapete. Damit ist die kleine "Macke", die vorher in der Tür war, endlich auch nicht mehr zu sehen. :o)
Zusätzlich zu Tapete und Wandfarbe habe ich mir noch ein paar neue Sitzkissen gekauft und für den schmalen Ablagetisch einige Sets, die perfekt zu den Körben in der Hutablage passen. Insgesamt ergibt sich also ein rundes Bild, das mir wirklich sehr gut gefällt!
Abschließend bleibt nur noch festzustellen, dass meine "Mama" und mein "Papa" wirklich toll sind! Die beiden haben nämlich tatkräftig mit angepackt und ohne sie wäre ich nie im Leben so schnell fertig geworden - und vor der Mustertapete hätte ich wohl auch kapitulieren müssen... Insofern ist morgen sozusagen "Mutter-und-Vatertag" und ich werde die beiden mit einem leckeren ausgiebigen Frühstück verwöhnen, um mich wenigstens ein klein wenig zu revanchieren.